DIN 6330 gemäß dem Standard hergestellt Sechskant-Verstärkungsmuttern, Dank ihrer im Vergleich zu Standardmuttern höheren Struktur bieten sie eine überragende Leistung unter schweren Lasten und bei Verbindungen, die ein hohes Drehmoment erfordern. Diese Muttern werden insbesondere in Verbindung mit Bolzen verwendet und werden bevorzugt eingesetzt, um die Haltbarkeit und Sicherheit bei industriellen Montagen zu erhöhen.
| Eigenschaft | |
| Standard | DIN 6330 – Sechskant-Verstärkungsmutter |
| Material | Kohlenstoffstahl, legierter Stahl, Edelstahl |
| Materialqualität | 5, 6, 8, 10, 12, A2, A4 |
| Beschichtung | Elektrolytisch verzinkt (weiß/gelb), feuerverzinkt (HDG), vernickelt, schwarz oxidiert, DacroMet, Geomet |
| Zahnart | Metrische Grobgewinde, metrische Feingewinde (optional) |
| Messbereich | Von M10 bis M48 |
| Produktionsweise | Warmumformung, spanende Fertigung |
| Zahnrichtung | Rechtsgewinde (Standard) / Linksgewinde (auf Anfrage) |
- Flanschverbindungen mit Steckverbindungen
- Druckbehälter, Kessel und industrielle Ventilanschlüsse
- Montage von schweren Maschinen und Anlagen
- Petrochemie und Kraftwerksanwendungen
- Schiffbau und Offshore-Konstruktionen
- Industrielle Rohrleitungssysteme
- Befestigungen unter hohem Drehmoment und Spannung
- ISO 9001:2015 Qualitätsmanagementsystem
- ISO 14001:2015 Umweltmanagementsystem
- ISO 45001:2018 Arbeitsschutzmanagementsystem
- EU-Konformitätsbescheinigung (PED) Zertifikat (Konformität mit der Druckgeräterichtlinie)
- Unsere Produktionsprozesse, DIN, EN, ISO und ASTM vollständig konform mit den Standards
- Auf Anfrage EN 10204 3.1-Zertifikat sichergestellt wird
DIN 6330 ist eine Norm für sechskantverstärkte Muttern, die für hohe Beanspruchung und schwere Lasten ausgelegt sind. Diese Muttern sind länger als die Standardmuttern nach DIN 934 und erhöhen insbesondere bei Verwendung mit Schrauben die Verbindungsfestigkeit.
Herausragende Eigenschaften:
• Hohe Struktur sorgt für eine größere Kontaktfläche und somit für einen besseren Kontakt.
• Reduziert das Verformungsrisiko selbst unter schwerer Last
• Geeignet für den Einsatz in kritischen Systemen wie Flanschen, Ventilen und Druckbehältern
• Weist eine dimensionale Ähnlichkeit mit ISO 8673 auf.
DIN 6330-Muttern werden in der Regel aus verschiedenen Materialien wie Kohlenstoffstahl (z. B. Festigkeitsklasse 5, 8, 10), Edelstahl (z. B. A2/304 und A4/316) und legiertem Stahl hergestellt. Die Materialauswahl sollte anhand von Kriterien wie den Umgebungsbedingungen, der Belastung und dem Korrosionsrisiko erfolgen.
Häufig verwendete Materialien sind:
• Kohlenstoffstahl: Bietet eine hohe Festigkeit mit Qualitäten wie Klasse 5, 6, 8, 10, 12.
• Legierter Stahl: In Systemen, die unter hohen Temperaturen und hohem Druck arbeiten (z. B. mit B7/B16-Bolzen)
• Edelstahl: Bietet mit den Qualitäten A2 (304) und A4 (316) eine hohe Korrosionsbeständigkeit.
• Reis-/Kupferlegierungen: In der Regel nicht bevorzugt, außer für spezielle Anwendungen
DIN 6330-Muttern werden aufgrund ihrer hohen Struktur und ihrer robusten Konstruktion bevorzugt in der Schwerindustrie und in kritischen technischen Anwendungen eingesetzt. Sie werden häufig zur Befestigung von Flanschen, Ventilen und ähnlichen Ausrüstungen in Schraubverbindungen verwendet.
Typische Anwendungsbereiche:
• Druckbehälter- und Kesselanschlüsse
• Petrochemische Anlagen und Raffinerien
• Kraftwerke (thermische, hydroelektrische, nukleare)
• Stahlbrücken und Schieneninfrastrukturen
• Schwere Maschinen und Baumaschinen
• Schiffbau und Offshore-Konstruktionen
• Industrielle Rohrleitungssysteme und Flanschverbindungen